Unternehmenssanierung · Kärnten

Wenn es eng wird, tragen wir mit.

Sanierung und Restrukturierung für Kärntner Betriebe. Vertraulich, vor Ort in Klagenfurt und mit einer Erstanalyse, die bis zu 100 % förderbar ist.

Bank Finanzamt · ÖGK Lieferanten Liquiditätsplan · 13 Wochen Fortbestehensprognose Eigenmittelquote ≥ 8 % · Tilgungsdauer ≤ 15 J. Statik Ihres Betriebs Blatt 1
Ein Betrieb trägt, solange Liquidität und Prognose die Lasten aufnehmen. Unten stehen die gesetzlichen Warnschwellen nach dem URG.
Vertraulichvon der ersten Nachricht an RaschRückmeldung am nächsten Werktag GefördertErstanalyse bis zu 100 % Vor Ortin Klagenfurt und in Ihrem Betrieb
Video · 2:16

In zwei Minuten: so tragen wir mit.

Wie eine Sanierung mit uns abläuft, von den ersten Warnsignalen bis zum vertraulichen Erstgespräch.

Kapitel

Warnsignale

Woran Sie merken, dass es Zeit ist

  • Rückstände bei Finanzamt oder ÖGK

    Sobald Abgaben liegen bleiben, wird es teurer und der Spielraum kleiner.

  • Die Bank wird vorsichtig

    Der Rahmen wird gekürzt, neue Sicherheiten werden verlangt, ein Gespräch wird angesetzt.

  • Lieferanten wollen Vorkasse

    Wer nur noch gegen Vorauszahlung liefert, zweifelt an Ihrer Zahlungsfähigkeit.

  • Eigenmittelquote unter 8 %

    Eine der beiden gesetzlichen Warnschwellen nach dem Unternehmensreorganisationsgesetz.

  • Gehälter gehen sich knapp aus

    Jedes Monatsende wird zur Rechnung mit offenem Ausgang.

  • Sie schlafen schlecht wegen der Firma

    Auch das ist ein Signal. Und ein guter Grund, jetzt mit jemandem zu reden.

Trifft eines davon zu? Das Erstgespräch ist kostenlos und bleibt vertraulich.

Vertrauliches Erstgespräch
Blick von oben über einen Kärntner See zwischen Wäldern und Bergen
Fristen

Wer früh handelt, hat mehr Wege.

Ohne schuldhaftes Zögern, spätestens 60 Tage nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit, muss der Insolvenzantrag gestellt sein. Davor bleiben eine außergerichtliche Einigung, eine Restrukturierung oder eine Sanierung mit Eigenverwaltung.

Frühwarn-Check

Wie stabil ist Ihr Betrieb?

Acht kurze Fragen, eine nach der anderen. Am Ende sehen Sie eine Ampel und eine klare Empfehlung.

Anonym: Ihre Antworten werden nur in Ihrem Browser ausgewertet. Nur wenn Sie es möchten, senden Sie die Ampel mit Ihrer Anfrage mit. Der Check ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Frage 1 von 8
Förderung

Die Erstanalyse ist bis zu 100 % förderbar.

Der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) übernimmt mit dem Programm Stabilisierungs.IMPULS die Kosten für Erstanalyse und Sanierungskonzept, für Betriebe jeder Größe. Ob Ihr Betrieb dazugehört, zeigt der Förder-Check in einer Minute.

Zuschuss
bis 100 %
Höchstens
7.500 €
Beratung
5 Tage
  • Den Antrag stellen wir für Sie. Sie unterschreiben nur.
  • Das Programm läuft bis 31. Dezember 2026.

Über die Förderung entscheidet der KWF. Eine Steuerkanzlei, die Ihren Betrieb laufend betreut, kann diese Analyse nicht gefördert übernehmen.

Förder-CheckPasst die Förderung zu Ihrem Betrieb?

Frage 1 von 6
Leistungen

Von der ersten Analyse bis zur Umsetzung

Sie steigen dort ein, wo Sie gerade stehen. Jede Stufe hat einen festen Umfang, den Sie vorher schriftlich kennen.

  1. Stufe 13 Minuten

    Frühwarn-Check

    Kostenlos und anonym: URG-Kennzahlen und Liquiditätsampel.

  2. Stufe 2bis zu 100 % förderbar

    Erstanalyse in fünf Werktagen

    13-Wochen-Liquiditätsplan, Ursachen, Sofortmaßnahmen und eine klare Empfehlung, wie es weitergeht.

  3. Stufe 3je nach Größe

    Fortbestehensprognose und Sanierungskonzept

    Bankfähig, mit Planrechnung und einem Maßnahmenplan, den Sie im Alltag umsetzen können.

  4. Stufe 4monatlich

    Umsetzung

    Bank- und Gläubigergespräche, außergerichtlicher Vergleich, Kosten- und Liquiditätsprogramm, auf Wunsch Management auf Zeit.

  5. Stufe 5bei Bedarf

    Verfahren mit Anwalt

    Sanierungsplan oder Restrukturierungsplan: Wir rechnen und planen, die Kanzlei vertritt Sie vor Gericht.

  6. Stufe 6vierteljährlich

    Nachsorge

    Ein Quartals-Überblick im Kundenportal: Liquidität, Plan und Ist, Auflagen der Bank.

Ablauf

So laufen die ersten zehn Tage

  1. Tag 1

    Vertrauliches Gespräch

    Wir hören zu, klären Lage und Fristen und sagen Ihnen offen, was wir sehen.

  2. Tag 1–2

    Förderantrag und Unterlagen

    Wir stellen den KWF-Antrag für Sie und schicken eine kurze Liste, was wir brauchen.

  3. Tag 3–7

    Zahlen auf den Tisch

    13-Wochen-Liquiditätsplan, Ursachen der Krise, URG-Kennzahlen.

  4. Tag 8–10

    Bericht und Empfehlung

    Sofortmaßnahmen, Optionen mit Vor- und Nachteilen, ein klarer nächster Schritt.

Warum Tragkraft

Sanierung ist bei uns kein Nebenthema

Wir helfen Betrieben durch schwierige Zeiten. Mit Zahlen, die Banken lesen können, und mit einem Plan, der im Alltag hält.

Heller Besprechungstisch mit Laptop, Unterlagen und einer Pflanze
  • Vor Ort in Klagenfurt

    Wir sitzen in Kärnten und kommen zu Ihnen in den Betrieb.

  • Unabhängig

    Wir betreuen Sie nicht laufend steuerlich. Deshalb ist die Erstanalyse förderbar, und Ihr Steuerberater bleibt Ihr Steuerberater.

  • Zahlen in Bankensprache

    Konzepte, die eine Kreditabteilung prüfen kann, mit Planrechnung und nachvollziehbaren Annahmen.

  • Alles an einem Ort

    Im Kundenportal sehen Sie Liquiditätsplan, Unterlagen und nächste Schritte jederzeit.

  • Mit Kanzlei für Insolvenzrecht

    Die Vertretung vor Gericht übernimmt die Kanzlei. Wir liefern Zahlen, Planung und Umsetzung.

Branchen

Wir kennen Ihre Saison

  • Leere Terrasse mit Tischen und Stühlen an einem See vor Bergen

    Tourismus und Gastronomie

    Lange Vorfinanzierung bis zur Saison, Personal, Energie, Investitionen in die Zimmer.

  • Gelbe Turmdrehkräne vor hellem Himmel

    Bau und Baunebengewerbe

    Vorleistungen, Forderungsausfälle, Haftrücklässe und eine schwankende Auftragslage.

  • Heller, aufgeräumter Verkaufsraum mit Tischen

    Handel

    Gebundenes Lager, schmale Margen, Mieten und ein Kaufverhalten, das sich verschiebt.

  • Schraubenschlüssel geordnet an einer Werkstattwand

    Industrie und Gewerbe

    Auftragsrückgang, Energiekosten und aufgeschobene Investitionen.

Fallbeispiele

So läuft eine Sanierung ab

Typische Abläufe aus der Praxis. Namen und Zahlen sind frei gewählt, Wege und Rechtslage sind es nicht.

Handwerk · Mittelkärnten · außergerichtlich

Haustechnik-Betrieb: Rückstände bei Finanzamt, SVS und Vermieter

Ein Bauträger geht in Insolvenz, ein Kunde hält Geld zurück. Wie ein gesunder Betrieb 74.000 € Rückstand in zehn Monaten abbaut, ohne Gericht und ohne öffentliche Bekanntmachung.

Ganzen Fall lesen Beispielfall, kein realer Mandant
Rückstände
74.000 €
bezahlt nach
10 Monaten
Gericht
keines

Familienhotel am See, 28 Beschäftigte

Beispielhafter Ablauf, kein realer Mandant
Ausgangslage

Nach einer schwachen Saison fehlen im März rund 180.000 € bis zum Saisonstart. Die Bank will vor einer Verlängerung des Rahmens ein Konzept sehen.

Vorgehen
  • Woche 1: Liquiditätsplan zeigt Höhe und Zeitpunkt der Lücke, KWF-Antrag gestellt
  • Woche 2–4: Fortbestehensprognose, Preis- und Personalplanung
  • Ratenvereinbarung mit Finanzamt und ÖGK, Bankgespräch mit Konzept
Ergebnis

Der Rahmen wird verlängert, die Rückstände werden in Raten abgebaut, die Saison ist finanziert. Ein Quartals-Überblick hält den Plan auf Kurs.

Kontakt

Sprechen wir vertraulich.

Schreiben Sie kurz, worum es geht, oder lassen Sie sich zurückrufen. Ihre Angaben bleiben vertraulich und gehen an niemanden weiter.

  1. Wir melden uns am nächsten Werktag.
  2. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Lage, Fristen und Möglichkeiten.
  3. Passt es, stellen wir den Förderantrag für Sie und beginnen mit der Analyse.
Ihr Anliegen
Antwort am nächsten Werktag

Häufige Fragen

Was Unternehmer uns am häufigsten fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns, wir antworten am nächsten Werktag.

Was kostet eine Sanierungsberatung?

Die Erstanalyse hat einen festen Umfang von fünf Beratungstagen und ist über den KWF bis zu 100 % förderbar, höchstens bis 7.500 €. Für Sanierungskonzept und Umsetzung erhalten Sie vorab ein schriftliches Angebot mit festem Umfang und Preis. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Wer zahlt die Erstanalyse?

Der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds übernimmt mit dem Stabilisierungs.IMPULS bis zu 100 % der Kosten, höchstens 7.500 €. Voraussetzungen sind die Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer Kärnten und eine nachweislich schwierige Lage. Den Antrag stellen wir für Sie, bevor die Beratung beginnt. Die Entscheidung trifft der KWF.

Was ist eine Fortbestehensprognose, und wann brauche ich sie?

Eine Fortbestehensprognose zeigt mit einer Planrechnung, ob Ihr Unternehmen überwiegend wahrscheinlich zahlungsfähig bleibt. Sie brauchen sie, wenn die Bilanz eine Überschuldung zeigt: Fällt die Prognose positiv aus, liegt deswegen kein Insolvenzgrund vor. Banken verlangen sie oft, bevor sie einen Kredit verlängern.

Wie viel Zeit habe ich, wenn ich nicht mehr zahlen kann?

Der Insolvenzantrag muss ohne schuldhaftes Zögern gestellt werden, spätestens 60 Tage nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit. Diese Frist ist eine Obergrenze und kein Polster. Je früher Sie handeln, desto mehr Wege bleiben offen: eine außergerichtliche Einigung, ein Restrukturierungsverfahren oder ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung.

Erfährt meine Bank oder mein Umfeld davon?

Von uns nicht. Alles, was Sie uns sagen, bleibt vertraulich, und ob und wann wir mit Ihrer Bank sprechen, entscheiden Sie. Auch das Restrukturierungsverfahren nach der Restrukturierungsordnung ist grundsätzlich nicht öffentlich. Ein Sanierungsverfahren dagegen wird öffentlich bekannt gemacht.

Muss ich meinen Steuerberater wechseln?

Nein. Ihr Steuerberater bleibt für Buchhaltung, Bilanz und Steuern zuständig, und wir arbeiten mit ihm zusammen. Die KWF-Förderung setzt voraus, dass der Berater kein laufendes Mandat in Ihrem Betrieb hat. Deshalb übernehmen wir die Analyse, und Ihre Kanzlei bekommt die Ergebnisse.

Was unterscheidet Sanierungsverfahren und Restrukturierungsverfahren?

Das Sanierungsverfahren ist ein Insolvenzverfahren. Es ist öffentlich, und die Gläubiger erhalten mindestens 20 % ihrer Forderungen binnen zwei Jahren, mit Eigenverwaltung mindestens 30 %. Das Restrukturierungsverfahren setzt früher an, bei wahrscheinlicher Insolvenz, ist grundsätzlich nicht öffentlich und kann sich auf einzelne Gläubigergruppen wie Banken beschränken.

Hafte ich als Geschäftsführer persönlich?

Unter Umständen ja. Ab Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gilt ein Zahlungsverbot: Unzulässige Zahlungen müssen Geschäftsführer der Gesellschaft ersetzen, und zwar ab diesem Zeitpunkt, nicht erst nach 60 Tagen. Dazu kommen die Haftung gegenüber Gläubigern bei verspätetem Antrag, für Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge sowie bei prüfpflichtigen Gesellschaften bis 100.000 € nach dem Unternehmensreorganisationsgesetz. Mehr dazu im Ratgeber: Haftung des Geschäftsführers in der Krise.

Was bedeuten die URG-Kennzahlen?

Das Unternehmensreorganisationsgesetz nennt zwei Warnschwellen: eine Eigenmittelquote unter 8 % und eine fiktive Schuldentilgungsdauer über 15 Jahre. Sind beide überschritten, vermutet das Gesetz Reorganisationsbedarf. Beide Werte lassen sich aus der letzten Bilanz berechnen. Der Frühwarn-Check auf dieser Seite fragt sie ab und erklärt die Rechnung.

Lohnt sich das auch für kleine Betriebe?

Ja. Die KWF-Förderung steht Betrieben jeder Größe offen, die Mitglied der Wirtschaftskammer Kärnten sind. Gerade kleine Betriebe haben wenig Puffer. Ein klarer Liquiditätsplan für die nächsten 13 Wochen schafft schnell Übersicht und zeigt, welche Schritte jetzt zählen.